Hilcona AG

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Als Produzent, der täglich frisch auf Kundenbestellungen produziert und hohe Lieferbereitschaft garantiert, sind wir auf durchgängige und hoch integrative Prozesse vom Rohwarenlieferanten bis zum Kunden angewiesen. Dank dem Sachverstand und systemneutralen Blick der i2s haben wir verstanden, was ein durchgängiges Supply Chain Management für unser Unternehmen bedeutet und wo die wirklichen Potentiale liegen.

Christian Otte, Hilcona AG Schaan

Ausgangslage

Bei der Einführung eines neuen ERP-Systems geht es nicht nur darum, die eigenen Prozesse auf ein neues System abzubilden, sondern dessen Potenziale auszunutzen. Gerade im Bereich des Supply Chain Management sind die Möglichkeiten moderner Informationstechnik als «Enabler» sehr weitreichend, so dass es Sinn macht, sich intensiv mit diesen zu beschäftigen.
Die Hilcona AG (www.hilcona.com) produziert an ihren Standorten in Schaan (FL) und Orbe frische Pasta, Pizza, Sandwiches, Fertiggerichte, Salate sowie andere Lebensmittel. Frische prägt dabei nicht nur das Qualitätsdenken der Hilcona, Frische ist die Basis des gesamten Handelns.
Mit der Einführung eines neuen ERP-Systems ergab sich die Aufgabe, das Primat der Frische im neuen ERP-Konzept umzusetzen. Gleichzeitig sollten die Potentiale eines neuen Systems im Bereich des Supply Chain Management (SCM) ausgeschöpft werden, um so die Rentabilität der Investition zu gewährleisten. Es galt, durchgängige Prozesse zu schaffen, die der hohen Ge- schwindigkeit einer untertägigen Bestell- und Produktionsabwicklung ohne Fertigwarenlager genügen.

Umsetzung

Um eine optimale Prozessorganisation zu erreichen, wurde die Zürcher i2s beauftragt, gemeinsam mit der Projektleitung der Hilcona, die Prozesse in den Bereichen der Kundenauftragsabwicklung und Produktion an allen Standorten der Hilcona zu analysieren und die Verbesserungspotentiale durch ERP-Einführung und Reorganisation aufzuzeigen. Stufenweise wurde ein integriertes Pro- zessmodell erarbeitet. In diese dreistufige Geschäftsprozessoptimierung wurden sowohl die Potentiale marktgängiger ERP-Systeme einbezogen als auch definiert, wo sich die Organisation dem neuen System anpassen muss und wo intensives Change Management gefragt ist.

Erfolg

Durch die Mitarbeit der i2s konnte die Grundlage für die schnelle und ziel- orientierte Auswahl und Einführung eines neuen ERP-Systems (Peoplesoft EnterpriseOne) gelegt werden, wobei organisatorische, informationstechnische und kulturelle Fragestellungen annähernd gleichwertig behandelt wurden. Dadurch wurde der Handlungsbedarf für organisatorische Anpassungen aufgezeigt und konnte so von Beginn des Projektes an berücksichtigt werden.